Handybrowser


© Peter Hebgen / pixelio.de

Ein Handybrowser ist ein Programm zur Darstellung von Internet-Inhalten auf Handys und ähnlichen mobilen Endgeräten. Ein solcher Browser ist, im Gegensatz zu verbreiteten Desktop-Programmen wie dem Microsoft Internet Explorer oder Mozilla Firefox, besonders für die Anzeige von Texten und Bildern auf kleinen Bildschirmen optimiert. Während früher, etwa ab dem Jahr 2000, auf Mobiltelefonen der spezielle Standard WAP (Wireless Application Protocol) für eine mobile Website verwendet wurde, unterstützten heutige Handybrowser grundsätzlich auch herkömmliche Web-Seiten. Je nach Handy-Modell und verwendetem Betriebssystem ist ein solches Programm schon vorinstalliert oder im System integriert, etwa bei Symbian OS oder Windows Mobile. Ein verbreitetes Programm, das selbst installiert werden kann und auf allen Handys funktioniert, welche die Ausführung von Java-Programmen unterstützen, ist Opera Mini. Dieses ist als Freeware kostenlos erhältlich, während die Version Opera Mobile für Windows Mobile, Symbian OS und Linux-Geräte kostenpflichtig ist. Zur Darstellung herkömmlicher Web-Inhalte gibt es die Möglichkeit, nur einen den Bildschirm füllenden Ausschnitt anzuzeigen, und diesen dann bei Bedarf zu verschieben. Auch eine verkleinerte Anzeige von gesamten Web-Seiten ist möglich.

Eine weitere Möglichkeit sind spezielle Server, welche eine Seite mittels sogenannter Small Screen Rendering-Technologie für kleine Bildschirme aufbereiten, dabei auch das Datenvolumen reduzieren und diese dann schließlich an das Handy weiterleiten. Auch bei Handybrowsern ist es möglich, Lesezeichen für häufig besuchte Internet-Adressen zu speichern oder mehrere Fenster zu öffnen, durch welche dann in einer Übersichts-Anzeige geblättert werden kann.

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