Gleichstrommotoren

Der Gleichstrommotor ist eine Maschine die es möglich macht elektrische Energie in mechanische Energie umzuwandeln. Sobald sich ein Leiter der Stromdurchflossen ist in einem Magnetfeld befindet, so eine Kraft auf ihn. Diese Kraft resultiert daraus, dass sich entgegengesetzte Magnetpole anziehen und gleiche abstoßen. Die Leiterschleife, welche drehbar gelagert ist, wird mit Strom versorgt und bildet somit ein weiteres Magnetfeld. Sobald die beiden Felder aufeinander wirken, wird die Leiterschleife dazu gebracht sich zu drehen. Im Grunde besteht ein Gleichstrommotor aus einem ruhenden Magnet der auch Ständer genannt wird. Komplettiert wird dieser dann mit einer drehbaren Spule, die in Fachkreisen auch Anker oder Läufer genannt wird. Dieser Anker ist auf einer Stahlwelle angebracht. Um Wirbelströme zu vermeiden ist auf dem Anker ein gepresstes Blechpaket angebracht. Die Ankerwicklung entsteht aus mehreren Teilspulen. Hierbei sind Anfang und Ende von jeder Teilspule mit den Lamellen des Stromwenders vertrickt. Bei Gleichstrommotoren gibt es verschiedene Schaltungsarten.

Zum einen der Reihenschlussmotor zum anderen der Nebenschlussmotor. Bei dem Reihenschlussmotor wird die Erregerspule in einer Folge mit dem Ankerkreis geschalten. Bei dem Nebenschlussmotor wird der Erregerkreis und der Ankerkreis sich gegenüber liegend an die Netzspannung angeschlossen. Es gibt sehr viele unterschiedliche Motoren, von dem kleinen (unter einem Watt) bis zu den ziemlich großen (über 10000 kW). Am meisten verwendet werden Motoren bis ca. 100 Watt. Diese sind dann in Kraftfahrzeugen aufzufinden entweder als Scheibenwischer oder als Servomotor, angetrieben durch Dauermagnete.

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