Die Ostsee

Die Ostsee, auch der vom lateinischen Abgeleitete Name Baltisches Meer, mit 413.000 km² das weltweit größte Brackwassermeer. Es trennt die Skandinavische Halbinsel von den Ländern, welche im Norden und Osten Europas gelegen sind. Die Ostsee an sich unterteilt sich nördlich in dem Bottnischen Meerbusen, dass sich zwischen Schweden und Finnland befindet, dem Finnischen Meer, welches von den Anrainerstaaten Finnland, Russland und Estland in Anspruch genommen wird. Die eigentliche Ostsee beansprucht den Großteil, den Lettland, Litauen, Polen, Deutschland und Schweden einnehmen. Abgeschlossen wird es westlich durch den Beltsee und den Kattegat, der das Verbindungsstück zur Nordsee darstellt.

Die Ostsee wird verschiedentlich, je nach Region und Klima, genutzt. Sie fungiert zum Beispiel in den südlicheren Gebieten als Wasserstraße für Handelsschiffe oder Fährten, die Touristen zu den zahlreichen entlegenen Inseln bringen. Im Norden hingegen ist dies wegen der Eisdecke, die an manchen Stellen bis zu sechs Monate liegen bleibt, nur eingeschränkt möglich. Eine wirtschaftliche Funktion kommt der Ostsee nur im Bereich der Werfindustrie, der Möglichkeit einer Handelstrecke und zuletzt dem Tourismus zu. Besonders die vielen Inseln profitieren davon, dass sie als Erholungsort angesehen werden. Für einige Regionen ist der Tourismus der Standfuß ihrer Wirtschaft. Der Nachteil ist die Saisonalität, da die meisten Touristen im Sommer wegen der temperaturabhängigen Bademöglichkeit kommen. Man versucht ihr durch Wanderangebote und verschiedene kulturelle Besonderheiten entgegen zu treten, was jedoch bedingt wahrgenommen wird.

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