Anbau eines Olivenbaums

Wenn man einen Olivenbaum selbst ziehen möchte, sollte man nicht die Kerne aus den sauer eingelegten Oliven verwenden. Da nur reife Oliven, die nicht eingelegt wurden, einen keimfähigen Kern besitzen, sollte man sich Olivensamen besorgen. Anfang des Sommers ist die beste Zeit, die Stecklinge zu setzen. Sie sollten einen Durchmesser von maximal vier Zentimetern haben, ca. 30 cm lang sein und keine unteren Blättchen mehr besitzen.

Am vorteilhaftesten für die Stecklinge ist es, Torf mit Sand und Wasser zu mischen und diese in das vorbereitete Gemisch einzusetzen. Zusätzlich sollte man einer Austrocknung durch das Verwenden einer Folie, die man über die Stecklinge ausbreitet, entgegenwirken. Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad sind ideal für die Keimung. Hier eignet sich auch ein warmer Wintergarten sehr gut zur Aufzucht. Nach einigen Wochen bilden sich dann kleine Wurzeln.

Jetzt kann man die Pflanzen vorsichtig umsetzen, und zwar am besten in einen sandigen, also durchlässigen Boden. Wärme und Sonne sind weiterhin für die Entwicklung beim Anbau des Olivenbaumes notwendig. Man kann ihm nun beim Wachsen zusehen. Aber Vorsicht, er ist sehr empfindlich - er liebt es, an ein und demselben Ort zu stehen. Ansonsten wehrt er sich oft, indem er einfach alle Blätter abwirft. Deshalb sollte man sich bereits von Anfang an einen geeigneten sonnigen Standort aussuchen.

Kommentar schreiben

Die E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt. Felder mit * müssen ausgefüllt werden.

*

*